Jagdgesetz

Umsetzung gefährdet

Jagdgesetz

Anfang Januar haben verschiedene Tier- und Naturschutzorganisationen die für das Referendum gegen das revidierte Jagdgesetz nötigen Unterschriften eingereicht. Es muss nun damit gerechnet werden, dass das Gesetz bereits im Mai zur Abstimmung gelangt. Diese Abstimmung darf aus Sicht des Schweizerischen Schafzuchtverbandes nicht verloren werden. Denn das revidierte Gesetz ist ein kluger Kompromiss. Es setzt klare Regeln für das Erlegen von geschützten Arten, stärkt Natur- und Tierschutz sowie Tiergesundheit. Nur mit diesem Gesetz kann sichergestellt werden, dass schadenstiftende Grossraubtiere in Kompetenz der Kantone aus der Population entfernt werden können. Der Schweizerische Schafzuchtverband unterstützt darum die Kampagne des Pro-Komitees, hinter welchem JagdSchweiz, der Schweizer Bauernverband, die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Berggebiete und zahlreiche weitere Organisationen stehen.

Die Abstimmung kann nur mit vereinten Kräften gewonnen werden. Deshalb braucht es auch Ihre Unterstützung. Jeder Leserbrief, jedes Plakat und jede Standaktion tragen zur Meinungsbildung im Interesse des revidierten Jagdgesetzes bei. Argumente und Materialien dazu finden Sie im Internet unter https://ja-jagdgesetz.ch/ 

Für die professionell geführte Kampagne auf nationaler Ebene ist das Komitee auch auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Wir möchten Sie daher auch an dieser Stelle bitten, die Kampagne nach Möglichkeit mit mindestens 50 Franken zu unterstützen. Der Betrag kann auf folgendes Konto überwiesen werden: CH42 0630 0504 9314 4267 5, Valiant Bank AG, 3001 Bern, zu Gunsten "Ja zum Jagdgesetz", c/o JagdSchweiz, Forstackerstr. 2a, 4800 Zofingen.

Für Ihr Engagement danken wir Ihnen.

Grossraubtiere

Wirtschaftlichkeit von Herdenschutzmassnahmen

Wolf

Für die Aufrechterhaltung der Schafsömmerung bei Präsenz von Grossraubtieren ist eine Anpassung an die Grossraubtiersituation notwendig. Dafür sind Massnahmen zum Herdenschutz und betriebliche Anpassungen erforderlich. Im Rahmen einer Studie ist anhand von fünf Schafalpen im Kanton Uri und acht Schafalpen im Kanton Wallis untersucht worden, welche wirtschaftlichen Auswirkungen die Anpassungen an die Grossraubtiersituation auf diesen Alpen mit sich gebracht hat. Das Resultat: Das wirtschaftliche Gesamtergebnis hat sich auf den untersuchten Alpen fast ausnahmslos verschlechtert.   Zur Studie.pdf

Präsenz von Grossraubtieren in der Schweiz   Die Haltung des SSZV.pdf

Für Schulen Grossraubtierpräsenz aus Sicht der Schafhaltung 2018.pdf

Herdebuch Schafe

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Info & Kontakt

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